Alain Sèbe

issoulane

Das Tassili-Gebiet in der Sahara

In einer der wildesten und abgelegensten Gegenden der Sahara hat der französische Meisterfotograf Alain Sèbe einen Großteil der Tassili erkundet und deren großartige, herbe Schönheit festgehalten. Außerdem findet der Betrachter eine sachkundige Erklärung der geologischen Entstehungsgeschichte. Ein zeitlos schöner Bildband in einer Zeit, in der dieses Gebiet heute nicht mehr gefahrlos besucht werden kann.

Das Tassili-Gebiet in der Sahara beeindruckt den Besucher durch seine wilde Großartigkeit, seine Ausstrahlung von Unendlichkeit, seine Vielfalt von Formen, Farben und Stimmungen. Beim Betrachten der großformatigen Bilder kann man nur erahnen, welche Strapazen der Fotograf durchstehen musste, um diese einmaligen Aufnahmen einzufangen: Hitze, Kälte, Stürme und Staub, Einsamkeit abseits jeder Zivilisation. Erzählungen der Touareg, Berichte des Fotografen über seine dortigen Erlebnisse und Erfahrungen wechseln mit Erklärungen wie diese Gebirgslandschaft geologisch entstanden ist. Issoulane bedeutet: Felsiges, flaches, gleichförmiges Hochland.

Alain Sèbe erwarb 1961 das Diplom der Schule für Fotografie in Vevey (Schweiz) und eröffnete bald darauf ein Fotostudio in Nizza. Seit 1967 hat er in mehr als 25 ausgedehnten Reisen Nordafrika besucht und seine Erfahrungen in zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert. Seine sechs großformatigen Bildbände (in deutscher Sprache im Schillinger Verlag Freiburg erschienen) gelten als zeitlose Standardwerke und wurden mit wertvollen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

216 Seiten, 92 Farbfotos, Leinenband, ISBN 978-3-89155-037-3, Euro 68,00

Das Buch ist nur noch in wenigen Exemplaren direkt vom Verlag zu beziehen