Ruth Worzalla

Dornige Wege in die Freiheit

Mein Leben im Nachkriegsdeutschland

Die Autorin hat in ihrem ersten Buch „… es fehlte die Puppe“ ihre Kindheit im Nazi-Deutschland und die ergreifende Geschichte ihrer jüdischen Freundin Ruth beschrieben. Die vielen Lesungen in Schulen und in der Erwachsenenbildung fanden sehr großes Interesse. Die häufig gestellte Frage: „Wie ging das weiter?“ veranlasste die Autorin, die schwierigen Jahre im Osten des geteilten Nachkriegsdeutschland für die Jugend und kommende Generationen wach zu halten. Sie erzählt von ihren persönlichen Erlebnissen in einem wieder durch Unfreiheit, Repressalien und Unmenschlichkeit hinter Mauern und Stacheldraht geprägten diktatorischen Staat. Sie will nicht anklagen, aber aufzeigen, dass Freiheit und Demokratie bei uns nicht selbstverständlich sind und oft nur unter großen Opfern erkämpft werden mussten.

Für ihr soziales Engagement und ihren Einsatz um Frieden und Mitmenschlichkeit erhielt Ruth Worzalla 2009 des Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

196 Seiten, 27 Abbildungen, gebunden, ISBN 978-3-89155-364-0, EURO 16,00