Inge Böppler

Das Tagebuch in meinem Kopf

Prügel, Hunger, Durst, Lügen – aber immer Hoffnung auf bessere Zeiten

Dieses Tagebuch – geschrieben von einer Frau, die auf ein sehr bewegtes Leben zurück blickt und trotz zahlreicher Schicksalsschläge eine positive Einstellung zum Leben behalten konnte – berichtet vielschichtig wie sich die frühe Nachkriegsgeneration durchschlagen musste und bis heute unter den Kindheitserlebnissen leidet.

„Ich bin am 13. Januar 1939 in einem Stadtteil von Castrop-Rauxel geboren. Drei Jahre später waren wir dann nach Dortmund-Mengede umgezogen. Als ich drei Jahre alt war, starb 1942 meine leibliche Mutter. Mein Vater heiratete dann eine Frau, die mein weiteres Leben prägen sollte: Meine Stiefmutter. Aus dieser Ehe ging dann meine Halbschwester Erika hervor. Nach meiner Ausbildung als Einzelhandelskauffrau in Dortmund landete ich zunächst 1959 als Zimmermädchen in Todtmoos. In Obersäckingen absolvierte ich dann meine zweite Ausbildung und wurde Krankenschwester. Dies sind die groben Stationen meiner Biographie, die nach und nach mit Leben gefüllt wird. Die Person, die immer deutlich dominierte und in meiner Rumpelkammer zugegen war, war eben meine Stiefmutter.“

309 Seiten, 43 Abbildungen davon 20 farbig, gebunden, ISBN 978-3-89155-369-5, Euro 24,80